Institut für Forstliche Biometrie und Informatik
Dieter Gaffrey
WS 04/05
Mangels Teilnahme kann der Kurs leider nicht stattfinden.
Internetexploration in Forstwissenschaft und Waldökologie
Wahlpflichtfach für alle Masterschwerpunkte
(Möglichkeit
der Teilnahme auch für andere Studenten)
2 SWS (1 Vorlesung, 1 Übung), 3 credit points
Mittwochs, 18:00 - 19:30 im CIP-Raum II
(Termine
s. unten)
Ziel des Kurses "Angewandte Internet-Exploration in Forstwissenschaften und Waldökologie" ist es, zu vermitteln, wie das Medium Internet möglichst effektiv für studienbezogene Aufgaben genutzt werden kann. Hierzu gehört neben Informationsrecherche und Informationsaustausch sowie Webpräsenz auch die Nutzung forstlicher und anderer Free- und Public-domain-Software.
Eingangsvoraussetzung ist die erfolgreiche Teilnahme am Kurs "Angewandte Informatik für Forstwissenschaftler". Gewünscht werden (gute) Kenntnisse insbesondere im Umgang mit Netcape, MS Office, MS Explorer. Englischkenntnisse sind förderlich zum Verständnis englischsprachiger Webseiten sowie Software.
Gestaltung: Der Kurs “” von der Mitarbeit der Teilnehmer, die hier ihr (Spezial)wissen einbringen können. Die Themenwahl ist großteils flexibel. Jeder Teilnehmer arbeitet - nach Wahl - Themen aus und präsentiert diese in Kurzvorträgen (auch in Englisch möglich). Hierzu stehen die Übungen zur Verfügung. Damit alle Kursteilnehmer profitieren können, sollen die Vorträge als HTML-Datei erstellt werden, um sie auf einem Server zu publizieren.
Zielgruppe: Studenten der Masterschwerpunkte. Sofern Arbeitsplätze vorhanden sind, auch alle Studenten außerhalb der Zielgruppe. (Dies war in der Vergangenheit immer der Fall.)
Leistungsnachweis: Für die Kursteilnahme und den Leistungsnachweis gilt folgendes:
Mittwochs, 18:00 - 19:30 im CIP-Raum II
(Vorlesung
und Übung im 14tägigen Wechsel)
In der nachfolgenden Übersicht tragen die gelb unterlegten Felder die aktuell festgelegten Termine und Kursinhalte der Vorlesung. (Die Termine der Übungen sind nicht extra geführt; eine Betreuung findet nur auf expliziten Wunsch statt.) Die grau unterlegten Felder enthalten die Inhalte des Kurses im Vorjahr. Diese sind Themenvorschläge für diesen Kurs, welche geändert oder ergänzt werden können.
Kurzfassung der Kursinhalte
Der nachfolgende Inhalt basiert auf dem vorangegangenen Kurs und wird jeweils vorlesungsbegleitend überarbeitet
Die Ausarbeitung von Themen soll in Form von HTML-Dateien erfolgen. Am Anfang jeweils mit Namen des Verfassers, Titel und Inhaltsverzeichnis (mit Links zu den entsprechenden Kapiteln). Alle auf das Internet bezogene Quellen unbedingt mit Hyperlinks verbinden! Die Dateien bitte rechtzeitig per E-Mail an mich uni@gaffrey.de senden, damit sie zur Kursstunde verfügbar sind. (Da die Dateien öffentlich zugänglich sein werden, bitte auch auf Rechtschreibung achten.)
Die Referate, die in diesem Kurs erarbeitet werden, sind allen Nutzern mit Zugangsberechtigung zum Institutsrechner UFOBI2 zugänglich. Sie befinden sich auf dem Netzwerklaufwerk "T" (Trans) im Verzeichnis "Informatik\Internetnutzung\WS04_05\Referate".
Referate: T. Sprenger, WS 00/01 (Geschichte des Internets)
Einführungen zum Internet und seiner Nutzung finden sich sehr zahlreich online im Internet. Als Beispiel sei z.B. auf das entsprechende Kursscript der GWDG verwiesen. (Anm.: Vielfach wird der kostenlose Acrobat Reader benötigt, da die Dateien im PDF-Format bereitgestellt werden.) Nicht mehr ganz aktuell (Stand WS 99/00) ist das eigene Einführungsscript zum ehemaligen Seminar zur Einführung in die EDV.
Tip: Wichtige/interessante
Links immer gleich notieren.
Hinweis: Webseiten
sollten nur im Ausnahmefall direkt ausgedruckt werden. Meist wird nur ein kleiner Teil der
Information benötigt, so daß mit Ausschneiden (cut) und Einfügen (paste) in einen
Texteditor viel Papier gespart werden kann. Auf jeden Fall sollte man die Vorschaufunktion
des Browsers nutzen, denn häufig werden die Seiten nicht so gedruckt, wie sie
angezeigt werden.
Die Erstellung von HTML-Dateien anstelle von z.B. Word-Dateien kann aus mehreren Gründen sinnvoll sein: Sie können unabhängig von der verwendeten "Plattform" (z.B. PC- oder Mac-System) mit einem Browser gelesen werden oder der Text kann zum leichten Auffinden von Textstellen mit Hyperlinks versehen werden.
Für eine sehr einfache Erstellung einer HTML-Datei bedarf es keiner speziellen Software, noch sind Kenntnisse in der HTML-Programmierung notwendig. Hierzu ist z. B. auch WORD geeignet. Hyperlinks können manuell direkt mit "cut and paste" eingegeben werden. (Falls die Hyperlinks nicht als solche erkannt werden, prüfen ob unter "Extras - Autokorrektur - AutoFormat während der Eingabe" das Häkchen gesetzt ist bei "Internet und Netzwerkangaben durch Hyperlinks". Alternnativ können Hyperlinks auch über "Einfügen - Hpyerlinks (Strg + K)" eingegeben werden. Eine HTML-Datei wird erzeugt, wenn beim Speichern "Datei - Als HTML speichern" gewählt wird.
Mehr Komfort bieten spezielle HTML-Editoren. Bei Netscape ist dies z.B. der Netscape
Composer. (Auf den Rechnern im CIP-Raum ist dieser allerdings nicht standardmäßig installiert.) Zu
unterscheiden sind die "Wysiwyg"-Editoren (what you see is what you get) von den
code-basierten. Während erstere zwar gerade vom Anfänger wegen der leichteren
Bedienbarkeit bevorzugt werden, ist leider auf diese Weise oft doch nicht alles machbar.
Ein Kompromis sind Editoren, die beide Möglichkeiten bieten. Informationen zu Editoren,
sowie zu allem rund um HTML findet sich äußerst ausführlich bei Teamone
http://www.teamone.de/selfaktuell.
Über die verschiedenen Möglichkeiten des allgemeinen Zugangs ins Internet, sowie speziell für Göttinger Stundenten, und über die Hard- und Softwarevoraussetzungen informiert sehr umfassend die Ausarbeitung von M. Bartholme (WS02/03) sowie von J. Martini (WS03/04). Ein spezieller Beitrag zur Satellitenkommunikation stammt von F. Zulauf (WS02/03).
Referate: M. Weidner, WS 00/01; T. Müller,WS02/03; F. Lange, WS 03/04, T. Karsten, WS 03/04
Sicherheit am PC kann unter vielfältigen Gesichtspunkten betrachtet werden: z. B. Sicherung gegen Datenverlust bzw. -schädigung (unbeabsichtigtes Löschen von Dateien, Beschädigung von Datenträgern etc, Beeinflussung durch Computerviren), Hacker-Angriffe (Ausspionieren des PC, Datendiebstahl) bis hin zur Sicherung des PCs selbst vor Diebstahl. Hier sollen jedoch nur die Gefahren, die von Dritten herrühren, betrachtet werden. Spezielle Informationen kann man in der Newsgroup de.comp.security.firewall oder de.comp.security.misc austauschen. (Die Diskussion ist hier jedoch z.T. auf Expertenniveau, so daß man als Anfänger hier ggf. nicht glücklich wird.)
Virenscanner: Auf den Rechnern im CIP-Raum befindet sich der Norman
Virus Control (NVC). Ein regelmäßiges Scannen eigener Dateien (Disketten) ist
unbedingt anzuraten. Eine Garantie, alle Viren zu erkennen, kann jedoch nie gegeben
werden. Mitarbeiter der Uni dürfen die NVC-Linzenz auch auf dem häuslichen PC
nutzen. Für Studenten stellt die GWDG kostenlos die Sophos-Lizenz zur
Verfügung, die auch auf den Heimarbeitsplätzen genutzt werden kann. Um Zugang
zum Verzeichnis mit der Anti-Viren-Software zu erhalten im Explorer unter "Extras
- Netzlaufwerke verbinden" ein freies Laufwerk wählen und als Pfad "\\SOFTWARE\ANTIVIR.UNI"
angeben. Freeware für den privaten Bereich ist AntiVir.
Wichtig ist eine regelmäßige Aktualisierung der Virensignaturdateien
und auch der Scan-Engine, was i.d.R. direkt über das Internet erfolgt (remote
update). Hinweis: Auf "leistungsschwachen" PCs kann sich der Echtzeitscanner
das Arbeiten sehr verlangsamen, so daß ein (temporäres) Abschalten überlegenswert
sein kann. Zu erwähnen sind auch die i.d.R. kostenlosen online Virenscanner
(Trend
Micro, Kapersky),
die auf die Schnelle einen Test erleben, wenn man den Verdacht der Infektion
hat und mit dem eigenen Virenscanner nichts findet bzw. einen solchen noch nicht
installiert hat. Zu Bedenken ist, daß man diesen Scannern umfangreichere Rechte
für den Zugriff auf den eigenen PC einräumen muß. Weitere
Informationen und Links zum Thema Computerviren
finden sich bei der GWDG.
Zur Vermeidung von Vireninfektion sollten einige grundsätzliche
Regeln beachtet werden: • Kein fremden Datenträger von Freunden / Bekannten
einlegen oder zumindest erst nach einem Virencheck. • Gleiches gilt für
Softwaredownloads. Möglichst nur von Originalsites. Vorher in Foren etc. informieren,
ob sie irgendwelche Add-/Spyware enthält. • Verwenden von getesteter Anti-Virensoftware
und regelmäßiger Update der Signaturdateien. Echtzeitscanner aktivieren •
Nie Attachments von E-Mails mit unbekanntem Absender öffnen. Auch nicht bei
bekanntem Absender (kann gefälscht sein, oder ein Virus hat bereits ohne Wissen
des Absenders selbsttändig die Mail versandt). Mails mit Hinweisen auf Viren
oder Update-Mails von Firmen wie Microsoft & Co sind besonders dubios (MS
versendet nie Mail mit derartigen Infos • Mails möglichst vorab beim Provider
auf Viren testen lassen.
Firewall: Unter einem Firewall läßt sich ganz allgemein eine
Schutzbarriere zwischen dem eigenen, vernetzten PC und anderen Teilnehmern im Netz
verstehen. Firewall-Software kann sowohl Angriffe von Hackern aus dem Netz abwehren, wie
auch Versuche des eigenen PC (ausgelöst durch fremde Software, sog. Trojaner)
Verbindungen zum Netz herzustellen und Informationen zu übermitteln. Diverse
Software wird (teilweise nur für den privaten Gebrauch) kostenlos angeboten,
so z. B. von
Kerio,
Sygate oder
Zonelabs. Firewall-Software ist aber auch da von Interesse, wo man verhindern
will, daß auf dem eigenen PC installierte Software eine externe Verbindung aufbauen
will. Andererseits sind "falsche" Firewall-Einstellungen oft ein Grund
dafür, daß vieles nicht mehr läuft. Programmen, die Verbindungen "nach
draußen" aufbauen müssen, ist explizit diese zu erlauben. Auch Servern
oder Usern in einem internen Netz müssen oft Zugriffsrechte auf den eigenen
PC erlaubt werden. (Sehr) individuelle Einstellungen sind bei den kostenlosen
Versionen oft nicht möglich; so daß ggf. eine Plus/Pro-Version gekauft werden
muß. - Grundsätzlich sollte nur eine Firewall-Software installiert sein,
da es sonst oft zu Problemen kommt.
Windows XP bietet bereits eine Firewall.
Eine Anleitung zur Aktivierung findet sich hier bei der GWDG.
Windows 2000 hat noch keine eigene Firewall, so daß z.B. Kerio zu verwenden
ist. Eine Anleitung der Konfiguration von Kerio, um z.B. Würmer wie Sasser und
Blaster abzufangen findet sich auch bei der GWDG.
Von zunehmender Bedeutung ist sog. Spyware bzw. Adware,
die in vielen kostenlosen Programmen enthalten ist und Informationen über den Rechner
bzw. seine Nutzung (z.B. welche Internetseiten aufgerufen werden) an einen Dritten
übermitteln. Dies kann ganz legal sein (Adware): So weisen Anbieter von Freeware darauf
hin, daß bei Nutzung ihrer Software Werbung eingeblendet wird. Wird die Software
verwendet und somit die Werbung verbreitet, so erfährt der Freeware-Anbieter hiervon
durch entsprechende Rückmeldung durch die Adware - und kann dann diese erfolgreich
plazierte Werbeanzeige seinem Auftraggeber in Rechnung stellen. Andere Adds
spionieren das Surfverhalten aus und informieren hierüber einen Dritten, der
dafür den Freeware-Anbieter bezahlt. Bekannt für Spyware ist z.B. Kaaza.
- Aber es gibt diverses kostenlose
Software, die solche Ad-/Spyware entfernt (Anti-Adware Tools). Favorit
ist im Moment
Ad-Aware
von Lavasoft. Achtung!
Manche Software läuft nach dem Entfernen der Adware nicht mehr.
Das Programm XP-Antispy dient dazu Windows zu verbieten, zu Microsoft Verbindung aufzubauen und Informationen zu übermitteln. Ferner können eine Reihe sinnvoller Einstellungen an MS Programmen vorgenommen werden.
Wichtig ist auch ein Schutz vor sog. Dialer-Programmen, die sich vom eigenen PC aus selbsttätig über teure 0190-0-Nummern ins Telefonnetz einwählen. Auch bei den Nummern 0900, 0191 bis 0195 sind freie Tarife möglich. Jedoch ist mit dem 15.08.03 die Obergrenze auf max. 30 EUR je einmaliger (!) Einwahl begrenzt worden; vorher wurden durchaus auch mehrere Hundert Euro je Einwahl abgerechnet. Die Infizierung mit solchen Programmen kann durch Installation unbekannter Software oder - bei mangelnder Sicherheitseinstellung des Browsers - sogar durch Anklicken einer Webseite erfolgen. ActiveX deaktivieren oder zumindest auf "Eingabeaufforderung" einstellen. Einen gewissen Schutz bieten Anti-Dialer-Programme, z. B. Dialer-Control (inzwischen nicht mehr freeware). Die höchste Sicherheit ist gegeben, wenn man über die Telekom (kostenpflichtig) diese Nummern-(Serien) sperrt. Allerdings kann man dann auch nicht mehr flexibel zwischen den IT-Provider-Nummern wechseln. Sofern man eine entsprechende Telefonanlage hat, kann man dort erlaubte und verbotene Nummern eingeben. Auch wer (einzig) über DSL mit dem Telefonnetz verbunden ist, ist sicher. Informationen für Betroffene und zur Vorbeugung finden sich bei Dialerschutz. Ist man betroffen, sollte man nicht sofort alles, was nach Dialer aussieht, weglöschen, sondern zunächst für die Beweisführung gegenüber dem Telekomdienstleister zuvor sichern.
Spam-Mails haben im Jahr 2003 extrem zugenommen und stellen in mehrfacher Hinsicht ein Problem. Abgesehen davon, daß manche Mails mit Viren, Dialern oder andereren schädlichen Attachments versehen sind, ist der wirtschaftliche Schaden allein aufgrund des Zeitbedarfs wichtige Mail von Spam-Mail zu sortieren groß. Mittlerweile soll aus diesem Grund ein Drittel der Banken EMail-Anfragen nicht mehr bearbeiten. Die Sortierung kann durch Spam-Filter erleichtert werden, wobei dies lokal auf dem eigenen PC nach dem Download der Mails oder vorab auf dem Server des Providers erfolgen kann. Die meisten Provider haben Filtermöglichkeiten und zudem auch ständig aktualisierte Blacklists, die bekannte Massenspammer beinhalten. Das Problem ist jedoch, daß auch die dort als Spam gefilterten Mails individuell geprüft werden sollten, da sich immer auch erwünschte Mails darunter befinden. Zu überlegen ist auch, anstelle eines POP3-Mail-Accounts einen (i.d.R. teuereren) IMAP-Mail-Account zu wählen, da dann die Mails direkt auf dem Server verwaltet (sortiert, gelöscht) werden können. - Grundsätzlich gilt: Nicht auf Spam-Mail antworten, da damit signalisiert wird, daß die EMail-Adresse "aktiv" ist. Enthält die Mail HTML-Code, der veranlaßt, daß von einer Website ein Bild geladen wird, so hat der Spammer gleichzeitig die IP-Adresse erfahren. Deshalb im Zweifelsfall, wenn man Mails anklicken will (dies muß man bei NS leider machen, wenn man sie zum Löschen auswählen und markieren will), zuvor die Internetverbindung unterbrechen. Eine umfassende Link-Site rund um Spam gibt es bei SpamLinks.net.
Man sollte die Sicherheitseinstellungen am eigenen PC/Browser testen, um zu sehen, welche Information frei ersehbar ist bzw. welche potentiellen Sicherheitslücken bestehen. Hierzu gibt auf einigen Web-Seiten sogenannte Browser-Tests: sehr umfangreich von Sygate oder von Privacy.net (z.Zt. in Überarbeitung). Manche Informationen sind immer ersichtlich auch bei Einsatz von Firewall-Software, so z.B. IP-Adresse, Browser-Typ, ob Java/Java script/Cookies aktiviert. Auch über das Senden einer HTML-E-Mail kann der Absender die IP-Adresse des Empfängers erfahren, indem in der Mail die Anforderung zum Laden eines Bildes von der Websender des Absenders steht. Es ist jedoch zu bedenken, daß das Einstellen auf maximale Sicherheit die Nutzung der Inhalte von vielen Webseiten nicht mehr ermöglicht. Ein Alternative kann hier das Tool IEController sein, das die Überwachung der Ausführung aktiver Inhalte durch den IE überwacht (für NT4SP6, 2000, XP, Server 2003, nicht aber W95/98) . - Allgemeine und spezielle Informationen zu Thema Sicherheit finden sich zahlreich, z. B.: Projekt "AN.ON - Anonymität.Online beim Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein, beim Landesbauftragter für Datenschutz Niedersachsen, beim Datenschutz Schweiz.
Anonym surfen mag in manchen Fällen wichtig sein. Wichtig ist es spätestens dann, wenn man (ungewollt) auf Seiten gerät, die den eigenen PC ausspionieren. Auch eine Firewall kann die Information über die eigene IP-Adresse nicht verbergen. Es besteht jedoch die Möglichkeit einen Anonymisierungsdienst in Anspruch zu nehmen. Einige sind kostenfrei (und vertrauenswürdig!), so z.B. JAP.
Sinnvoll kann es sein, auf dem eigenen PC bzw. in einem (Firmen)netzwerk Controlling-Software einzusetzen. Diese kann sehr vielfältiger Art sein, dient aber immer dazu zu überprüfen und einzuschränken, was andere User an einem PC tun. Parantal-Control-Software soll z.B. Kinder dafür schützen, Webseiten mit pornografischen oder anderen nicht altersadäquaten Inhalten aufzurufen. Parents friend ist eine gute deutschsprachige Software, die auch viele weitere Funktionen (Zeitkontigentierung, Protokollierung aller Handlungen am PC etc.) erlaubt. In Firmen mit Internetzugang ist die unerlaubte Internetnutzung (Achtung! Abmahn- und Kündigungsgrund! Auch bei Nutzung in Pausenzeiten!) ein ernstes Problem geworden, so daß vielfach der Einsatz von entsprechender netzwerkfähiger Controlling-Software geboten ist (hier z.B. einige kommerzielle Produkte).
Paßwörter sollte man nicht nur von Zeit zu Zeit ändern, insbesondere dann, wenn die Gefahr besteht, daß der PC infiziert worden war, sondern sie sollten auch sicher gewählt sein. Ein Online-Test für die Sicherheit findet sich unter Passwort-Check beim schweizer Datenschutz.
Updates zu Windows, Browsern und anderen mit den Internet kommunizierenden Programmen sind wichtig, da es viele Sicherheitslücken gibt, die dann mit sog. Patches nachträglich behoben sein sollen. Unter XP z.B. kann man dies automatisiert online vornehmen: Es wird geprüft, inwiefern der PC auf dem neuesten Stand ist. Hier sollte man aber interaktiv selbst kontrollieren, was man installieren möchte. Mit dem SP2 zu XP hat es viele böse Überraschungen gegeben, weil etliche Programme nicht mehr (einwandfrei) laufen. Nähere Infos hierzu bei der GWDG unter Service Pack 2 für Windows XP. siehe Bei z.B. Winboard können alle bisher erschienen Patches zusammengefaßt in einer ZIP-Datei heruntergeladen und dann offline installiert werden. Zu erwähnen ist auch der Update-Service der GWDG für Windows 2000, XP und 2003. Eine Anleitung findet sich hier.
Schließlich sollte man sich überlegen, ob man sich nicht einen zweiten PC anschafft, auf dem man "kritische" Software installiert bzw. den man zum Surfen nutzt, so daß wichtige Anwendungen und Daten getrennt auf einem separaten PC verbleiben. Es gibt auch Software wie z.B. VMware oder Microsoft Virtual PC (Bericht von WinTotal), mit dessen Hilfe man auf einem PC mehrere Betriebssysteme simulieren kann, so z.B. ein zweites Windows in dem man die kritischen Anwendungen laufen läßt. Man muß sich aber fragen, ob man dafür die ca. 300 $ ausgeben will, den für weniger als 100 € bekommt man gebraucht einen für's Surfen vollkommen ausreichenden PC.
Aktuelles: Zu den Risiken der Vireninfektion durch JPEG-Dateien siehe Infos der GWDG.
Ein Diskussionsforum bzw. eine Newsgroup (NG) ist mit einem "schwarzen Brett" zu vergleichen, bei dem zu einem bestimmten Thema Fragen und Antworten angepinnt ("gepostet") werden können. Entsprechend der Themenvielfalt gibt es NGs - nämlich Tausende. NGs sind hierarchisch bezeichnet, z.B. de.comm.internet.misc, mit de = Deutschland, comm = communication, internet = Internet, misc = miscellaneous. NGs werden von NG-Servern verwaltet: Der Administrator bestimmt, welche NGs geführt werden und wer dort posten darf. Will man sich also einen speziellen Rat aus einer NG holen, so muß man zuerst eine entsprechende NG finden und dann einen NG-Server suchen, der diese führt und wo man auch posten kann.
Das Lesen und Posten von Beiträgen für NGs geschieht über einen Newsserver. Zu beachten ist, daß viele Server nur Leserechte haben. Zum Posten ist i.d.R. immer einer Anmeldung erforderlich. Oft ist Voraussetzung, daß man einen Vertrag mit dem Betreiber (Provider) hat (so z.B. T-Online u.a.). Ein freier Newsserver, auch zum Posten, ist z. B. Google (wähle dort "Groups"). Bei einer Suche nach Newsservern hilf z. B. NewzBot. Viele lokale Newsgroups, so z. B. die Göttinger, sind nur über lokale Newsserver (hier derjenige der GWDG) zugänglich.
Man sollte sich eine gesonderte E-Mail-Adresse
zulegen, unter man in NGs postet, da üblicherweise auf diese Postings hin sehr
viel Spam versandt wird. Man sollte jedoch nicht eine willkürliche E-Mail-Adresse
wählen, denn sollte diese tatsächlich existieren, wird sich der Besitzer "herzlich
bedanken" und man kann ggf. für den Mißbrauch verantwortlich gemacht werden.
- Newsbeiträge existieren "auf ewig"
fort in irgendwelchen Datenbanken und es ist möglich (so auch
bei Google), sich zu einer Person bzw. E-Mail-Adresse ein Profil erstellten
zu lassen: Was hat wer wann in welchen NG gepostet? Eine Fundgrube für Marktforscher
- und Spammailer! Und auch für Personalchefs. Wer nicht möchte, daß seine News
archiviert werden, kann der News den "flag": x-no-archive: yes
voranstellen. Ob dies von allen Servern beachtet wird, sei außen vorgestellt.
Referate: C. Keye, WS 02/03; F. Lange, WS 03/04
Die Suche nach bestimmter Information kann durch die Nutzung von Katalogen, Suchmaschinen und (speziellen) Informationsdiensten erleichtert werden.
Kataloge enthalten in thematischer und z. T. auch hierarchischer Ordnung Links zu Webseiten, wobei die Einträge durch ein Editorenteam vorgenommen bzw. überprüft werden. Da die Eintragung einer Webseite auf Antrag des Webseiten-Inhabers erfolgt, kann es sein, daß die Beschreibung zum Webseiten-Inhalt "nicht optimal", d. h. sie sind mehr oder minder ausführlich, oder es fehlt ihnen Einheitlichkeit, oder die "Werbeabsicht" dominiert. Die Kataloge enthalten häufig auch Suchfunktionen. Sehr umfangreiche, auf deutsche Webseiten spezialisierte Kataloge sind z. B. DINO oder WEB.DE und international die Virtual Library oder dmoz.
Suchmaschinen zeichnen sich dadurch aus, daß sie direkt die URLs derjenigen
Webseiten anzeigen, auf die die Suchabfrage zutrifft. Suchabfragen können i. d. R. (je
nach Suchmaschine) mehr oder minder komplexe, logische Ausdrücke beinhalten. Um nicht
Tausende von Seiten gemeldet zu bekommen, ist es wichtig, die Suchabfrage präzise zu
definieren (UND-/ODER-/NOT-Kombinationen von Stichwörtern). Manchmal sind die gefundene
Adressen bereits veraltet; manche Suchmaschinen bieten deshalb die Option, direkt die
Existenz der Webseite zu prüfen. Unterscheiden kann man ferner z. B. in nationale und
internationale Suchmaschinen sowie "Meta-"Suchmaschinen, die gleichzeitig
mehrere Suchmaschinen aufrufen und am Ende alle Ergebnisse verdichten und auswerten.
Sehr
beliebt, da erfolgreich und schnell, ist Google. Das Suchprinzip beruht hier darauf, daß Links
in Webseiten für die Auswertung verwendet werden. Es wird sozusagen indirekt
die Bewertung Dritter (derjenigen, die die Links erstellt haben) ausgenutzt.
Es kann auch das Usenet durchsucht, sowie in Kategorien recherchiert werden.
Da mittlerweile Suchanfragen zunehmend mit Treffern zu Preissuchmaschinen, Auktions-
u.ä. Seiten überschwemmt werden, ist es wichtig, die Suche richtig einzugrenzen.
Eine
gute deutsche
Meta-Suchmaschine MetaGer wird vom RRZN
betrieben. Ebenfalls beim RRZN befindet sich eine E-Mail-Suchmaschine (MESA).
Eine Sammlung von Meta-Suchmaschinen
mit Beschreibung und z.T. direkte Bedienung findet sich bei der Uni
Erlagen, sowie z. B. eine kleine Zusammenstellung von Meta-Suchmaschinen
mit Bewertung bei Notblue.
Unter Informationsdiensten sollen hier solche Dienste verstanden sein, die regelmäßig zu Themen/Stichwörtern, die der Nutzer definiert, Informationen bereitstellen und z. T. per E-Mail zusenden. Hierzu werden die eigenen Datenbanken (z. B. CNN) oder auch die Webseiten vieler, täglich erscheinender Online-Zeitungen durchsucht. Zu den kostenfreien deutschen Diensten gehört z. B. Paperazzi oder Paperball.
Referate: A. Niechziol, WS 00/01; T. Karsten, WS 03/04
Das Internet ist eine riesige Quelle für Software, die per Download zur Verfügung steht. Die Software ist entweder gänzlich kostenfrei (Freeware) oder aber ist zu einem oft geringen Preis erhältlich und darf zu Werbezwecken verbreitet werden (Shareware). Shareware ist häufig auch für eine bestimmte Nutzungszeit kostenfrei. Auf Shareware liegt Urheberrecht, d.h. eine Veränderung ist grundsätzlich nicht gestattet, im Gegensatz zu sog. Public-Domain-Software.
Es gibt zahlreiche Web-Seiten für Free- und Shareware, die teilweise auch ein Ranking
vornehmen. Als Beispiele seien genannt z. B.
Shareware.com, ZDNet,
ZDNet Deutschland oder
speziell nur für Freeware z. B.
Freeware!DE (viele Popup-Fenster,
Cookies!). Von besonderer Bedeutung ist geprüfte Freeware, so z.
B.
Freewaretest vom
Campus Training Center, Tübingen. Für spezielle
Anfragen gibt es die NG de.comp.shareware.misc oder
auch für Windows-Software de.comp.os.ms-windows.misc.
Besondere Beachtung verdient die Website
SourceForge.net. Wortwörtlich: "SourceForge.net
is the world's largest Open Source software development website,
with the largest repository of Open Source code and applications available
on the Internet. SourceForge.net provides free services to Open Source developers.
Oft stellt man fest, daß die ehemalige Freeware mittlerweile ein kommerzielles Produkt geworden ist. Dennoch darf man die alten freien Versionen weiter nutzen, aber es ist manchmal schwierig, dafür noch Downloadquellen zu finden. Eine auf alte Versionen spezialisierte Webseite ist www.oldversion.com. Findet man auch dort nichts, hilft oft eine Anfrage in einer entsprechenden Newsgroup.
Zu beachten ist das Risiko, sich mit dem Download von (ungeprüfter) Software Viren einzufangen. Deshalb
sollte man direkt nach jedem Download nach Viren scannen.
Der Transport von umfangreicher ("downgeladener") Software (oder auch anderen, großen Dateien) ist oft nicht mehr auf einer einzigen Diskette möglich. Eine Lösung sind Kompressions-Programme, die auch die Dateien auf mehrere Disketten verteilen können. Weit verbreitet ist das ZIP-Kompressionsformat. Es ist auch möglich, selbstentpackende, komprimierte Dateien zu erstellen, so daß man zum Entpacken keine spezielle Software benötigt. Neben dem wohl bekanntesten WinZip ist der Powerarchiver sehr beliebt (beides mittlerweile keine Freeware mehr).
Remote Control bezeichnet hier die Fernsteuerung eines Computers (Server) durch einen anderen (Client). Sinnvoll ist dies z.B., wenn man auf dem Server spezielle Software installiert hat, die man von einem anderen PC aus nutzen will. Ein kostenfreies Programm hierzu ist Virtual Network Computing (VNC). Auf Server und Client muß das TCP/IP-Protokoll installiert sein; beide Rechner müssen mit dem (Inter)net verbunden sein. Auskunft über die aktuelle IP-Adresse eines Rechners gibt z.B. das Windows-Programm WINIPCFG.EXE (im Windows-Pfad). Ein Vorteil von VNC ist u.a., daß die Software für den Client (VNCViewer) direkt von einer Diskette aus gestartet werden kann und nicht erst installiert werden braucht. Eine verbesserte Version, die auch z.B. Filetransfer erlaubt, ist Ultr@VNC.
Kommerzielle Software wie z.B. Laplink oder PCAnywhere von Symantec bieten z.T. mehr Möglichkeiten, wie z.B. die Verbindung über Modem/ISDN-Karte.
Reader sind Programme, die in der Lage sind, eine Vielzahl von Datei- und Grafikformate
zu lesen, anzuzeigen, auszudrucken und ggf. auch zu konvertieren.
Für das
PDF-Format gibt es von Adobe den Acrobat-Reader.
Postscript- und auch PDF-Dateien können mit GSview
gelesen werden. MTIFF (multiple TIFF) ist ein Format, das z.B. von Online-Bibliothekslieferdiensten
verwendet wird. Es kann mit DocView
gelesen werden. NML
DocMorph kann TIFF in PDF umwandeln und ist somit eine kostenlose Alternative
zu Acrobat. Ebenfalls kostenlos ist FreePDF
zur Erstellung von PDF-Dateien.
Wer eine Alternative zu den Office-Programmen von MS sucht, kann sich das kostenlose OpenOffice mal anschauen.Ein anderes, deutsches Programm ist RagTime, das für die private Anwendung ebenfalls kostenfrei eingesetzt werden darf. Anders als bei Word macht es hier z.B. überhaupt keine Probleme, zahlreiche und große Graphiken einzubinden.
IrfanView ist eines der besten kleinen Programme für Grafikdateien und deren Bearbeitung. CamStudio (nicht mehr online verfügbar) ist ein Programm, um Handlungsabläufe am Bildschirm als Film aufzuzeichen und ist somit ideal für illustrative Dokumentationen, e-learning etc. Weitere sog. screen-recording software findet sich hier. Kommerzielle aber recht günstige Software zur Erstellung von Panorama-Bildern (z.B. für die Präsentation von Waldbeständen) gibt es z.B. von Panavue oder Panorama Factory. Inzwischen ist auch bei der Software bei vielen digitalen Kameras Panoramasoftware enthalten. Es besteht auch die Möglichkeit der Bildausgabe als fotobasierte "virtuelle Welt", z.B. in Verbindung mit dem QuickTime Player. Zur Erstellung und Bearbeitung von Filmen, incl. dem "capturing" von einer Videoquelle, dienen z.B. VirtualDub und TMPGEnc. Hier ist noch eine Linkseite für Graphik-Format-Konverter.
Von großem Nutzen können diverse Utilities sein. Bei Backup-Programmen ist eine Sicherung im ZIP-Format vorteilhaft, da dieses auch von vielen anderen Programmen gelesen werden kann. Ein kommerzielles, aber recht günstiges und ausgesprochen vielseitiges Programm ist GRBackPro.
Eine Installationsüberwachung (incl. Kontrolle der Registry-Einträge) ermöglicht, Installationen von Software (mehr oder minder) vollständig rückgängig zu machen (s. z.B.bei besttips.de).
Programme zur Verschlüsselung erlauben die sichere Übertragung von E-Mail-Inhalten, wie auch die Codierung von Dateien auf der Festplatte (s. z.B. bei freewaredownloads.de).
Unter den kostenlosen Dateimanagern (wie der
Windows Explorer) ist der deutlich bessere 2xExplorer
zu nennen,
der auch von jeder Diskette gestartet werden kann. Der ebenfalls beliebte Windows
Commander ist Shareware.
Um für eine Windows-Anwendung möglichst viel Arbeitsspeicher freizuräumen (und ein langsameres Auslagern auf Platte zu vermeiden) kann man sich FreeMem oder Clean RAM bedienen.
Schließlich, aber nicht letztendlich, WINFAQ, online wie auch zum Download, wenn immer man bei Windows nicht mehr weiter weiß.
Überarbeitung bis zu diesem Kapitel erfolgt
Zum Nachschlagen fremdsprachigen Vokabulars finden sich im Internet Wörterbücher (zwei- oder auch mehrsprachig) und Dictionaries (Begriffserläuterung in selbiger Sprache), Textübersetzer (Translatoren), sowie auch Grammatiken, komplette Sprachkurse etc. Nachteilig bei den Wörterbüchern ist ihr oft geringer Wortschatz, insbesondere was das Fachvokabular betrifft (s.a. Referat v. A. Niechzol, 2000/2001).
Erstes Startportal für die Suche forstwissenschaftlicher Literatur ist die Seite der Bereichsbibliothek Forstwissenschaften und Waldökologie
(BBF). Sie verweist u.a. auf die Staats- und
Universitätsbibliothek (SUB) Göttingen. Sie ist Mitglied des norddeutschen
Bibliotheksverbundes GBV
, dessen gesamter Datenbestand sehr
komfortabel recherchiert werden kann. Hier können auch Aufsatztitel - kostenpflichtig -
bestellt werden; der schnellste und günstigste Weg ist dabei die Zusendung per E-Mail
(z.B. im TIF-Format). Ein internationales Portal für die Online-Recherche nach forst- und
holzwissenschaftlicher Literatur ab 1998, verbunden mit einem kostenpflichtigen
Lieferservice, ist TREE CABWeb. Ältere
Publikationen (bis 1999) finden sich in der Online-Version der Forestry Abstracts, der Tree CD, eine von vielen CDs der CD-ROM-Datenbank der SUB.
Technische Hinweise (ggf. veraltet): Wird die CD-ROM-Datenbank über Netscape aufgerufen, so ist ein Plug-in von ICA notwendig; beim Internetexplorer darf nicht die höchste Sicherheitsstufe gewählt sein. Dennoch kann es bei manchen PC-Konfigurationen zu Problemen kommen, so daß dann nur über die ICA Client-Software ein Zugang möglich ist. Plug-in wie Client-Software gibt es unter http://download.citrix.com/. Wird die Client-Software verwendet, so ist bei der Konfiguration einer ICA-Verbindung mit dem Programm Neighborhood die Registerkarte "Verbindung" zu wählen, "Veröffentlichte Anwendung" anzuklicken und "netman" einzugeben. Ferner ist in der Adressliste für den CD-Server der SUB die IP-Adresse 134.76.163.62 einzutragen.
Zur weltweiten Recherche in Bibliotheken hat die Universität Berkeley eine umfassende Einstiegsseite. Schwierig zu erhalten sind manchmal US Dissertationen; hier bietet UMI einen kostenpflichtigen Lieferservice.
Der Elsevier Verlag (Ecological Modelling, Forest Ecology & Management) sendet kurz vor Erscheinen neuer Ausgaben per E-Mail die Inhaltsverzeichnisse zu (Contents Direct), so daß man sich vorab informieren kann, ob etwas Interessierendes dabei ist. Viele forstliche oder botanische Zeitschriften bieten die Möglichkeit, Artikel komplett oder zumindest deren Abstracts online zu lesen, so z.B.
Zur Suche spezieller, forstlicher Information sind allgemeine Suchmaschinen weniger
geeignet. Erfolgreicher ist die Suche auf entsprechenden Link-Seiten. Sehr umfassend und
katalogisiert informiert das finnische Forschungsinstitut METLA in seiner "Virtual Library: Forestry"
über forstliche
URLs. Gute Startportale sind natürlich auch die Seiten der Forstwissenschaftlichen
Fakultäten in Deutschland: Göttingen,
München/Freising, Freiburg, Dresden/Tharandt. Eine kleine,
z.T. sehr spezielle Auswahl von Adressen findet sich auf meiner privaten Linkseite.
Spezielle Anfrage können an sog. Mailing-Listen geschickt werden. Grundsätzlich ist hierzu erst eine Anmeldung erforderlich. An alle Abonnenten der Liste wird dann die Anfrage als E-Mail weitergeleitet, so daß jeder direkt oder über die Mailing-Liste anworten kann. Im forstwissenschaftlichen Bereich wird die bekannteste Forest Mailing List bei METLA verwaltet. Inhalte der Liste können im Archiv nachgelesen werden. Ein Großteil der Beiträge ist jedoch meist nicht wissenschaftlicher sondern forstpolitischer oder allgemeinforstlicher Art. Interessant ist das International Tree Ring Data Bank (ITRDB) Forum, wo insbesondere fachliche Fragen zur Zuwachsanalyse diskutiert werden. Zur Anmeldung bei dieser Mailingliste s. ITRDB Forum FAQ. Übersichten zu weiteren forstlichen und anderen biowissenschaftlichen List Servern gibt es z.B. bei METLA und BioWeb. Sehr interessant ist die Möglichkeit, eigene Mailing-Listen zu einem beliebigen Thema zu erstellen. Diesen Service bietet kostenlos Yahoo (engl.) bzw. (deutsch). Der Verwalter einer Liste kann dabei entscheiden, ob er die Beiträge moderieren will oder nicht (d.h. ob alle Beiträge erst nach Begutachtung oder sofort und direkt an die Abonnenten weitergesandt werden) und ob die Liste öffentlich sein soll oder nicht (jeder kann Abonnenent werden bzw. Abonnierung nur mit Zustimmung.
Karten und Luftbilder bzw. entsprechende digitale Daten sind i.d.R. nur kostenpflichtig zu erhalten. Zur Orientierung über das Angebot in Deutschland ist das Amtliche Topographisch-Kartographisches Informationssystem (ATKIS) zu empfehlen. Zuständig für die Vermarktung sind i.d.R. die Vermessungsämter der Länder, so für Niedersachsen auf der Seite "Landesvermessung + Geobasisinformation Niedersachsen" (LGN) zu finden. Alle topographischen Karten für Niedersachsen 1:50.000 (Top50) gibt es z.B. für 49 € auf CD-ROM; diese kann z.B. mit kostenlosen Freizeitinformationen (Radtouren etc.) verschneiden (s. GeoLife). Für Material von Nordamerika ist die entsprechende Seite von (U.S. Geological Survey) (USGS, Mapping Information) zu wählen.
Sehr einfache Karten - weltweit und in verschiedener Skalierung - können kostenlos mit Mapblast erstellt und gedruckt werden. Für Deutschland bietet Stadtplan.net sehr umfangreich Karten an. Sehr schöne Karten, optional auch mit großem Ausschnitt, gibt es bei Stadtplandienst.
Luftbilder in hoher Auflösung werden über den Terraserver von Microsoft vermarktet. Außerhalb
der USA ist das Angebot sehr lückenhaft ist (Göttingen ist nicht drauf). Ein direktes
Speichern der angezeigten Luftbilder ist nicht möglich. Auch das das "Grabbern"
mit entsprechender Software wie z.B. Irfanview (s.u.) ist nicht mehr möglich. Zur Anzeige
mit einem Browser ist ein spezielles Plug-in zu laden.
Luftbilder von Deutschland
sind kostenlos (kleiner Ausschnitt) bei Ausderluft
anzeigbar
(Zoomfunktion, Straßennamen, Entfernungsmessung; Grabbern möglich) und
können für 15 EUR gekauft werden (download, DIN A4, 300dpi).
Kostenlose geographische Daten
Data Viewer & Converter
Abkürzungen
Anwendungen im forstlichen Bereich betreffen in erster Linie die (animierte) Visualisierung komplexer, räumlicher Inhalte, die auf andere Weise (Tabellen, einfache Grafiken) nicht oder nur unzureichend vermittelt werden können. Hierzu zählt z.B. die Darstellung
Rendering ist definiert bei "PCWebOpedia" als: "Generation of a graphical image from a mathematical model of a three-dimensional object or scene. A common method is ray tracing."
Unter ray tracing heißt es: "In computer graphics, an advanced technique for adding realism to an image by including variations in shade, color intensity, and shadows that would be produced by having one or more light sources. Ray tracing software works by simulating the path of a single light ray as it would be absorbed or reflected by various objects in the image. To work properly, the artist must specify parameters of the light source (intensity, color, etc.) as well as all the objects (how reflective or absorbent the materials are). Ray tracing requires enormous computational resources, and is supported by only the most advanced graphics systems."
Eine weitverbreitete, kostenlose Raytracing-Software ist POV-Ray
. Ähnlich wie bei dem "offenen"
Betriebssystem Linux hat jeder die Möglichkeit aktiv an der Entwicklung mitzuwirken. So
gibt es folglich zahlreiche Diskussionsforen (Server: news.povray.org) und Linkseiten zu einer Vielzahl von
Sammlungen von Objekten (z.B. The
Povray Objects Collection),
Texturen (z.B. Texture
Library), Include-Files etc.
POV-Ray erstellt zu einer definierten dreidimensionalen Szene, unter Vorgabe von Lichtquelle(n), Kamera- und Aufnahmeposition, ein Bild, das in einem gewünschten Grafikformat gespeichert wird. Eine Folge von Bildern erhält man durch Renderung mehrerer Einzelbilder unter Variation der Kameraposition. Diese können man dann mit anderer Software (animation tool) zu einem Film (movie) zusammengefügt werden. (s. Referat U. Junghans)
Sehr interessant ist die Erweiterung Sim-POV, die es erlaubt, unter Berücksichtigung physikalischer Gesetze mechanische Simulationen zu generieren.
Eine andere interessante Rendering-Software z.B., bei der großer Wert auf wissenschaftlich basierte Visualisierung gelegt wurde, ist RenderPark.
Die Geländemodellierung kann auf realen geographischen Daten basiert sein, oder aber auch für Beispiel-Präsentationen rein fiktiv sein. Modellierungsprogramme wie z.B. Terragen beinhalten i.d.R. bereits Rendering-Optionen zur Erstellung photorealistischer Bilder bzw. von Filmen in Verbindung mit Plug-ins, mit deren Hilfe Flugbahnen definiert werden.
Realistische Modelle von Pflanzen werden vielfältig bei Visualisierungen im Bereich von Forstwirt- und -wissenschaft, (Landschafts)architektur, Gartenbau etc. benötigt. Eine Verknüpfung von Gelände- und Pflanzenmodellen (wie auch mit Modellen beliebiger anderer Objekte) ist z.B. mit Forester möglich.
Neben dem bereits erwähnten Programm Forester (s.o.) ist insbesondere die Software des
USDA Forest Service zu erwähnen (s.
Projects): SVS
dient zur
Visualisierung von einzelnen Beständen (kein Rendering), wobei die baumbezogenen Daten
über ASCI-Dateien eingelesen werden können. Die gewünschten Baumformen können mit
einen Generator definiert werden. Maßnahmen wie baumweise Durchforstung oder Astung sind
darstellbar. Envision
hingegen erlaubt die Darstellung größerer, bewaldeter Landschaften (Rendering), wobei
Terrain-Daten im DEM-Format und Baumdaten im SVS-Format eingelesen werden können.
Animationen können durch Vorgabe eines Kamerapfades erstellt werden. Eine weitere Software
ist UTOOLS/UVIEW zur
Analyse von Landschaften (Wasserabfluß). Auf diesen drei Programmen baut das Landschafts-Managementsystem
LMS des Silviculture Laboratory, University
of Washington, auf. Alle genannten Programme sind Freeware. (s. a. Studie von
F.-J. Knauft)
Zur Betrachtung von Grafik-Dateien, wie auch zur Formatkonvertierung und diversen
Möglichkeiten zur Bildbearbeitung, empfiehlt sich IrfanView
. Einzelne Bilder einer Bildsequenz
(aus der Vorgabe für einen Kamerapfad) sind mit Hilfe entsprechender Software zu einem
Film zusammenzufügen. Hierzu gibt es z.B. VideoMach
(kostenpflichtig) bzw. kostenfrei die Vorgängerversion Fast Movie Processor (kein
Download mehr zu finden, bei mir nachfragen) und, besonders
leistungsfähig in der Kompression, kostenfrei die RAD Video Tools
Smacker (256 colours) und Bink (true colour).
Mit VRML (Virtual Reality Modelling Language) können interaktive 3-dimensionale
Geländemodelle erstellt werden, innerhalb derer man sich maus- oder tastaturgesteuert
bewegen kann. SVS bietet
z.B. die Möglichkeit des Exportes als VRML-Datei. Die Visualisierung kann mit einem Plug-in,
z.B. dem Cosmo-Player (etwas veraltet),
Cortona
oder Contact
3D von Blaxxun für den Web-Browser
erfolgen oder einem Stand-alone Viewer wie z.B. GLView.
Diverse foto-
und objektbasierte VR-Welten finden sich bei den Beispielen
zum Masterstudiengang "Waldökosystemanalyse und Informationverarbeitung"
oder hier ein Beispiel von
Toposcopy.
Für die Erstellung von Zeichnungen und Bildern, bei denen eine exakte Positionierung der Zeichenelemente gewünscht ist oder wo Bemaßungen benötigt werden, sind "Paint"-Programme nicht mehr geeignet. Zu diesem Zweck gibt es eine Vielzahl von CAD-Programmen (Computer Aided Design), wobei ältere Versionen, die oft nur eine 2D-Konstruktion erlauben, häufig kostenfrei angeboten werden. Kostenpflichtig sind dann die Upgrades zu jüngeren, 3D-fähigen Versionen, die meist auch Rendermöglichkeiten umfassen. (s.a. Referat C. Keye).
Marktführer im professionellem Bereich ist AutoCAD von Autodesk (in der Lite-Version ca. 1.400 €; Vollversion ca. 5.000 €, als Studentenversion mit 2-Jahreslizenz ca. 110 €).
Hervorzuheben ist die Übersicht über CAD-Software"
von Herbert
Bayer, da auch insbesondere Low-Budget-Software vorgestellt wird. Man sollte
beim Erwerb von günstiger CAD-Software
darauf achten, daß Ex- und Import von Dateien im DXF-Format (Standard) möglich
ist.
Recht verbreitet ist z.B. die TommySoftware
(Economy-Version ab ca. 150 EUR, Full-Version ca. 2.000 EUR), wie auch TurboCAD von IMSI (Es
gab mal eine kostenlose (alte) Light-Version; bei mir nachfragen. Ältere, günstige
Versionen werden z.B. über Pearl
vertrieben.), die auch weitere interessante Software vertreiben (z.B. HiJack zur
Konvertierung von Grafikformaten). Einfach und sehr leicht zu bedienen ist DeltaCAD (ca.
40 $). (Während
andere CAD-Programme versagten, kann dieses Programm auch aus einer mehrere MB großen
TIF-Datei einen Layer erzeugen, der dann mit einer Zeichnung eines weiteren Layers
überlagert werden kann. Derart große (da sehr hoch aufgelöste) TIF-Bilder werden
benötigt, wenn der Ausdruck in größerem Format, z.B. für Poster, erfolgen soll.)
Sehr gelobt wird auch IntelliCAD
(ab ca. 250 $),
das ebenfalls in verschiedenen Versionen z.B. von CMS
(eingeschränkte Demo-Software, nach Anmeldung kostenlos). IntelliCAD tritt an
mit dem Ziel, eine vollwertige Alternative zu AutoCAD zu sein.
Die Bildanalyse (Image Analysis) ist die Auswertung der Pixelinformation von Rasterbildern mit entsprechender Software. Bei Schwarzweiß-Bildern sind dies die Graustufen im Wertebereich von 0 bis 255. Analysen können linearer Art (z.B. Erstellung von Grauwert-Profilen für eine definierte Strecke, Distanzmessungen zwischen Punkten) oder flächig sein (z.B. Pixelzählung bzw. Flächenmessung innerhalb eines bestimmten Grauwertbereiches und innerhalb eines definierten Bildbereiches). Eine andere Anwendung ist die Objekterkennung: Durch Eingabe von Grenzwerten (z.B. Gradient des Graustufenüberganges) können Objekte erkannt und z.B. gezählt/vermessen werden (Bsp.: Bestimmung der Anzahl von Samenkörnern auf einer weißen Unterlage.) (s.a. Referat v. M. v. Harling, WS 00/01)
Grundlage für die Bildanalyse ist das Rasterbild, z.B. im TIF- oder anderem Format. Dieses kann beliebig erzeugt sein, z.B. durch Scannen von flächigen Objekten, durch digitale Photographie (auch über Mikroskop) oder generiert durch eine Software (z.B. gerenderte Bilder von POV-Ray).
Die Anwendungen im forstlichen/botanischen Bereich sind äußerst vielfältig: z.B. Flächenmessung von Nadeln/Blättern, von Zellumina/Zellwänden an Mikrotomschnitten; Bestimmung windexponierter Kronenflächen, von Splint-/Kernholzanteilen bei Stammscheiben, von Luft-/Holzanteilen bei Holzpoltern usw.
Kostenfrei gibt bzw. gab es ImageTool,
entwickelt im Health Science Center der University of Texas (die Seite gibt
es nicht mehr; bei Interesse an der Software bei mir nachfragen), Scion Imaging Software oder Image/J
. Letztgenannte Software ist in Java
programmiert, läuft eigenständig oder über ein Browser-Applet und kann auch Farbbilder
analysieren. Eigene Analyse-Makros können definiert und eingebunden werden. Über
eine Mailingliste erfolgt ein recht reger Informationsaustausch. ImageJ ist
an etlichen Bildanalyseinstituten die Standard-Lehrsoftware, wie z. B. bei der
Biomedical
Imaging Group der EPFL, Schweiz, wo auch nach Anmeldung kostenlos Kurse
per Download verfügbar sind, oder beim Science
Department der Phillips Exeter Academy unter Internet
Imaging, wo online die Lösung diverser Aufgaben mit ImageJ vermittelt wird.
Hier ist insbesondere die Sammlung Forest
Tools
zu nennen, die auf CD ein Vielzahl von Programmen für Waldmeßlehre, Waldwachstum,
Forsteinrichtung, Visualisierung enthält. Herausgegeben wird sie - für Studenten zum
Selbstkostenpreis - von der Niedersächsischen Forstlichen Versuchsanstalt, Abteilung
Waldwachstum und dem Institut für Forsteinrichtung und Ertragskunde der Universität
Göttingen (zur Beschreibung s.a. Vortrag
von F. Zulauf).
In diesem Zusammenhang ist ebenfalls die oben erwähnte Software zur Bestandes- und Landschaftsvisualisierung und -analyse des USDA Forest Service zu erwähnen. Diese wird mit dem Bestandesanalyse- und Prognoseprogramm BWIN der Nds. Forstlichen Versuchsanstalt verknüpft.
Das KWF unterhält eine Linkliste für forstliche Software, die in erster Linie für Forstbetriebe, d.h. für die Praxis, gedacht ist.
Neben dem traditionellem Vermittler von Arbeitsplätzen, dem Arbeitsamt, gibt es eine Reihe weiterer Anbieter ausschließlich im Internet, von denen z.B. JobScout24 einer der größten und bekanntesten ist. Das Problem bei diesen Jobbörsen ist, daß i.d.R. sehr wenig Angebote vorliegen, die sich speziell an Leute mit hoch qualifizierter forstlicher Ausbildung richten. Aus diesem Grund ist es notwendig, selbst direkt bei den in Frage kommenden Firmen und Institutionen zu recherchieren (s. Linkliste von C. Keye).
Wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewerbung ist die Einhaltung "bestimmter Regeln" (s. z.B. Tipps bei Jobware) sowie - nach erfolgreicher Vorauswahl - die Vorbereitung auf das Bewerbungsgespräch (z.B. Tipps bei Focus).
Weitere Kapitel aus vorangegangenen Kursen
Betrachtet sei hier die beruflich/betrieblich motivierte Präsentation im Internet mit einer eigenen Homepage. Grundsätzlich sollte zu Beginn überlegt werden, welche Ziele erreicht werden sollen, da hiervon nicht nur die inhaltliche, sondern auch die technische Realisierung abhängt: Soll nur Information (Text und Grafik) vermittelt werden oder sind auch interaktive Anwendungen über CGI-Scripte und ggf. E-Commerce über einen Secure-Server geplant? Je nach Komplexität des Vorhabens ist die Entscheidung zu fällen, die Homepage-Gestaltung selbst vorzunehmen oder aber in Auftrag zu geben. Ersteres ist nur anzuraten, wenn Personal mit entsprechender Qualifikation vorhanden ist; - auf eine selbstgestrickte, unprofessionelle (oder gar halbfertige) Homepage sollte man lieber ganz verzichten. Wird die Gestaltung durch Dritte übernommen, so ist zu überlegen, ob die weitere Betreuung selbst unterhalten wird. Schließlich wird ein Dienstleister (Provider) benötigt, auf dessen Server die Homepage ins Internet gestellt wird. "Billiglösungen" haben oft Nachteile: langsamer Zugriff, Überlastung der Server in Hauptzeiten, nicht ausreichende Redundanz bei Serverausfällen, mangelnder Service.
Ein paar Kriterien für eine "gute" kommerzielle Homepage: Charakteristisches Gesamterscheinungsbild ("Coporate Identity": Wahl von Farben, Mustern, Schrifttypen, Einbindung von Logos), Übersichtlichkeit (hierarchische Struktururierung, Orientierung über Navigationsleisten), schnelle Ladezeiten (Grafiken reduzieren bzw. als Thumbnails und zusätzlich als Vollgrafik), Verzicht auf Applets, Musik- und Grafikeffekte (außer auf Seiten, wo diese speziell erforderlich sind), fremdsprachige Texte von einem "native Speaker" verfaßt (zumindest aber redigiert), keine (störende) Werbung. Ratsam ist es, sich eine Reihe von Homepages aus der Branche, in der man sich präsentieren will, anzuschauen, um Fehler zu vermeiden und andererseits gute Ideen zu gewinnen.
An die Erstellung privater Homepages brauchen diese hohen Ansprüche nicht gestellt werden. Dennoch sollte man sich auch hier immer um einen guten Auftritt bemühen, denn auch dies ist eine persönliche Visitenkarte: Ein Geschäftspartner oder auch potentieller Arbeitgeber mag auch (und gerade) aus den privaten Seiten viel Information zu ziehen verstehen.
Informationen zur Homepagegestaltung und Präsentation im Internet ist sehr zahlreich.
Als "Standardwerk" sei SELFHTML
von
TeamOne genannt. Eine andere Einführung stammt von H. Partl, BOKU Wien. Die T-Online Homepage-Anleitung & FAQ
enthält viele allgemeine sowie T-Online spezifische Information. Kostenlose Software und
Tools "rund um die Homepage" gibt es sehr viel, z.B. bei Geizkragen.de
(Alles für die Eigene Homepage).
(Nicht überarbeitet: Stand WS 00/01)
Zum Schluß, aber nicht abschließend, sollte man sich - und dies gilt insbesondere für die geschäftliche Anwendung - Gedanken machen, in welcher Relation der Wert der Internetnutzung zu den damit verbundenen Kosten steht. Aufgrund solcher Analysen, sollte man überlegen, ob diese Art der Informationsbeschaffung rationell ist und ob und welche Alternativen es gibt.
Die Frage könnte lauten: Was kostet mich die Information, die ich während 1 Stunde "Surfen" erhalten kann? Die Antworten werden, da die Überlegungen von ganz verschiedenen Perspektiven geführt werden können, sehr unterschiedlich ausfallen.
Fazit: Bei beruflicher Nutzung des Internets ist aufgrund der Personalkosten zu fragen, ob die benötigte Information nicht schneller und somit günstiger auf anderem Weg (Telefon, schriftliche Anfrage etc.) besorgt werden kann. Ein "planloses" Surfen, ohne von vornherein zu wissen, wie die Information im Internet schnell ausfindig gemacht werden kann, verbietet sich somit.
Beispiele für "sinnvolle" betriebliche Internetnutzung: E-Mailing und Posting in NGs und Mailinglisten, E-Banking, Fahrplanauskünfte, Preis- und Tarifrecherchen